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Dienstag, 31. August 2010

Ist Käserinde gefährlich?

Käse ist in der Schweiz ziemlich begehrt! Etwa 30 Kg isst jeder Bewohner pro Jahr. Und er hat die Qual der Wahl, weil in der Schweiz hat es über 250 unterschiedliche Käsesorten im Angebot. Eine Rinde bildet sich, sobald der Laib dazu vorbereitet wurde. Sie bewahrt ihn vor Vertrocknung und gefährlicher Keimbildung. Dies würde zu schweren Qualitätsverlusten führen. Die Käserinde hat bei vielen Sorten grossen Einfluss auf das Aroma. Zudem bewahrt sie den Laib vor Schäden

So bildet sich eine Käserinde
Zuerst werden die Jungkäse bei der Produktion in Salzlacke gelegt. Der Käse bleibt unterschiedlich lange liegen: Weichkäse ungefähr 30 Minuten, Hartkäse mehrere Tage. In diesem Moment dringt das Salz in den Käse ein und entnimmt ihm Flüssigkeit. So verfestigt sich die Käserinde.

In den so bekannten Reifungskellern liegen die Laibe danach. Dabei verflüchtigt erneut Wasser, was die Rinde weiter aushärten läst. Jetzt werden die Laibe gepflegt, gebürstet und gewaschen. Ohne künstlichen Zusatzstoffe. Eine solche unbehandelte Käserinde ist geniessbar. Es können sich jedoch auf der Oberfläche spezielle Bakterien, daher sollten Schwangere und Leute mit einer geschwächten Abwehr darauf vertichten.

Nicht jeder Käse aus dem Regal wird so natürlich verpckt. Wird die Sorte vor Beginn der Alterung in einem Plastik eingepackt, entsteht keine Käserinde. Die Reifung geschieht in der Verpackung. Solche Verpackungen dürfen natürlich nicht verzehrt werden.

Überzüge als Käserinde abschneiden
Harter Käse werden mit Leinen- oder Kunstgewebe, Wachs oder Kunststoff ummantelt. Dies gibt Schutz vor Vertrocknung und Schimmel. Diese Käserinde ist nicht essbar. Sie soll auch so gekennzeichnet sein.

Antibiotika auf de Rinde

Damit der Käse nicht schimmelt, wird er teilweise mit Antibiotika behandelt. Dieser Käse muss auf der Verpackung klar ersichtlich gekennzeichnet sein. Hier muss die Rinde grosszügig entfernt werden, 0,5-1cm sollen es sein. Die Käserinde von Bioprodukten darf nicht mit Antibiotika behandelt werden. Hier können Sie mehr über die Käserinde lesen.

Samstag, 7. August 2010

Die Käseplatte

Eine feine Käseplatte kommt immer gut an! In wenigen Minuten ist diese herrliche Mahlzeit zubereitet und erfordert zudem keine grossen Kochkünste. Hier einige Tipps, dass die Käseplatte auch gelingt.

Als Getränke zur Käseplatte sind Wein, Bier oder Traubensaft gut geeignet. So eine Käseplatte passt also auch gut als Apéro.

Was gehört auf die Käseplatte?

Auf eine gute Käseplatte gehören mindestens vier verschiedene Käsesorten. Es soll ein bis zwei Hart- oder Schnittkäse dabei sein. Weichkäse, Blauschimmelkäse und Frischkäse gehören ebenso dazu. Natürlich kann nach Lust und Laune zusammengestellt werden, Rotschmierkäse, Ziegenkäse, Schafskäse, alles ist möglich. Wichtig ist aber, dass "Standard- Käse" wie Gryère, Emmentaler oder Appenzeller auf der Käseplatte sind, diese sollen dann durch die Exoten ergänzt werden.

Wieviel Käse wird benötigt?
Je nach Anlass werden unterschiedliche Mengen an Käse gebraucht. Wird der Käse an einem Buffet mit anderen Speisen serviert, rechnet man ca. 100g Käse pro Person. Für Käse als Mahlzeit mit Brot benötigen Sie schon 200g bis 300g pro Person. Als Dessert sollen 70g Käse ausreichen.

Wie wird die Käseplatte angerichtet?
Käse ist sehr vielfältig und daher immer ein guter Blickfang! Stellen Sie den Käse auf eine grosse, Runde Holzplatte für ein rustikales Erlebnis. Wenn die Käseplatte auf die Tischmitte gestellt wird, sollte drehbar sein. Auch Steinplatten, wie z.B. Schieferplatten eignen sich sehr gut. Präsentieren Sie den Käse! Lassen Sie Platz zwischen den Käsen, so wird auch jeder gesehen und der Geschmck nicht angenommen. Übertreiben Sie nicht mit der Dekoration, der Käse soll im Mittelpunkt stehen. Wenig Kräuterzweige, Nüsse und ev. Grünzeug. Trauben oder Feigenstücke sind auch passend. Die Käseplatte kann auch im Voraus gemacht werden, gut abgedeckt bleibt sie im Kühlschrank problemlos einen Tag frisch. Achtung, nehmen Sie die Käseplatte aber eine Stunde vor dem Essen heraus, damit der Käse sein ganzes Aroma entfalten kann!

Freitag, 18. Juni 2010

Fondue Regeln

Es gibt natürlich verschiedene Ansichten, wie man ein Käsefondue zu geniesen hat, hier mal die wichtigsten Regeln:



  • Sofort wenn das Käsefondue auf das Rechaud gestellt wird, müssen die Gäste mit dem Rühren beginnen. Dies wird mit einem Stück Brot an der Fonduegabel gemacht, alternativ können auch Gemüsestücke oder Früchte verwendet werden.

  • Das klassische Fondue wird in 2 Etappen gegessen: Nach der 1. Hälfte lädt der Meister zum "Coup du Milieu" ein. Das ist ein Kirschwässerchen, welches zur Förderung der Verdauung dient. Mit der Eröffnung des 2. Teils beginnt die Jagd nach den Zwiebeln und Knoblauchzehen. Es ist verboten, diese mit der blossen Gabel aufzufischen oder aufzuspiessen.

  • Wird ein Stück Brot im Käsefondue verloren, so muss der Übeltäter eine Runde Schnaps spendieren.

  • Vorzugsweise wird das Fondue vollständig vertilgt. Wer mag, kann das Käsefondue zum schluss etwas aufköcheln lasse, damit sich eine Kruste bildet (auch bekannt als "Grossmutter")

  • Zum Schluss kann zur Belebung des Magens ein "Coup final" angebracht sein.


Schlussendlich soll das Käsefondue ein Plauch sein und die Fondueregeln können entsprechend selbst angepasst werden. Ein Guten...

Käsefondue - mit und ohne Regeln gut!

Erfahren sie mehr über das schweizer Käsefondue

Wo genau das Schweizer Käsefondue herkommpt und wie es entstanden ist werden wir wohl nie genau erfahren. Hauptsache ist, ein Käsefondue ist immer gut. Schon vor hunderten von Jahren haben die Hirten Käse geschmolzen und mit Brot darin gerührt. Sie verwendeten für die Zubereitung jedoch keinen Wein, sondern Milch. Diese Zutaten waren auch auf der Alp immer vorhanden, und somit war es für viele Bauern eine der meistverzehrten Speisen. Das traditionelle Schweizer Käsefondue wie wir es heute kennen, gibt es eigentlich erst seit den 50er Jahren. Die Armee nahm das Käsefondue in die Kochbücher auf, denn es war günstig, schnell gemacht und vor allem fast immer verfügbar. Von den Soldaten wurden die Rezepte nach Hause gebracht, und so wurde das Käsefondue immer bekannter und beliebter. Heute ist das Fondue ein Markenzeichen der Schweiz. Es gibt unzhälige Käserein, welche sich ausschliesslich auf die Herstellung von Fonduemischungen spezialisiert haben.

Käsefondue - eine urchige Sache!